Verbandsgemeinde Kaisersesch

Die Verbandsgemeinde Kaisersesch liegt in der Voreifel mit drei direkten Auto­bahn­an­schlüssen in Laubach, Kaisersesch und Kaifenheim an die A 48. Der Verbands­gemeinde gehören die Stadt Kaisersesch und 17 Ortsgemeinden an; der Verwaltungssitz ist in der namens­gebenden Stadt Kaisersesch. Mit seinen rund 13.000 Einwohnern auf einer Fläche von etwa 100 km² ist die Verbands­gemeinde Kaiser­sesch vom Schiefer­bergbau geprägt. Ins­besondere die Ge­schichte der Orte Müllen­bach, Lau­bach und Leien­kaul ist eng ver­knüpft mit dem Ab­bau von Schiefer. Zwischen den genannten Orten liegt das Kaulen­bach­tal. Von 1695 bis 1959 förderte man hier den qualitativ besten Dach­schiefer des links­rheinischen Schiefer­ge­birges. Auch in den be­nach­barten Dörfern und der Stadt Kaisers­esch wurde der Schiefer ab­gebaut.

"Natürlich mittendrin" lautet der Slogan des Schiefer­landes Kaisers­esch. Und wer das Schiefer­land als preis­wertes "Basis­lager" für seine touristischen Exkuriosen nutzt, wird gerade dieser Aussage Recht geben. Das Schieferland Kaisersesch ist wirklich eine Region mit "viel Drumherum". Auf kurzen Wegen gelangen Sie zu den be­kannten Ausflug­zielen an Rhein und Mosel sowie den Land­schaften der Eifel, Wester­wald und Huns­rück.

Eine der bekanntesten Sehens­würdigkeiten im Schieferland sind "Kloster und Wallfahrtskirche Maria Martental" im Tal bei Leienkaul. Maria Martental schaut auf eine 800 Jahre an­dauernde Kloster­tradition zurück. 1927 übernahmen die Herz-Jesu-Priester das Kloster und belebten ab 1934 die Wallfahrt neu. Bis in die 70er Jahre war auch das Noviziat der Ordens­ge­mein­schaft im Kloster Maria Marten­tal be­heimatet. Die Kloster­ge­mein­schaft zählt heute 13 Ordens­leute, die sich dem Dienst an den Pilgern und Be­suchern des Wall­fahrts­ortes widmen.

Historischer Wanderweg rund um Kaisersesch

Er verläuft vom Postplatz aus entlang der Kirche und steigt vom Kallebor aus über den Heideberg hinauf zum Römerturm, von wo sich ein wunder­barer Blick über die Eifel ergibt. Entlang eines Feldweges senkt sich der Weg ins Tal, wobei die Land­straße nach Hambuch überquert wird und man den restauruierten Pommer­bach erreicht. Nach der Marienkapelle und einem Ab­stecher zum Juden­friedhof gelangt man unter der Auto­bahn hindurch in ein bewaldetes Bachtal, in dem an lang ver­schütteten Schiefer­gruben das Pulver­häuschen liegt. Am sonnigen Wald­rand entlang erreicht man leicht an­steigend die Straße nach Marten­tal, überquert diese und die Auto­bahn und kommt am Rande eines Fichten­wäldchens zu einer mittel­alterlichen Richt­stätte.

Nicht weit davon erinnert ein Basalt­stein am Weg­rand an die Ge­fallenen des zweiten Welt­krieges. Jetzt geht es nur noch durch hohen Buchen­wald, in dem sich historische Selten­heiten verbergen, denn Kelten­gräber, Römer­straße und eine sagen­um­wobene Sumpf­wiese sind stumme und rätsel­hafte Zeugen der Ver­gangen­heit. Über die Martins­hütte aus dem Wald kommend, erreicht man die Wald­kapelle mit schattiger Bank unter alten Kastanien­bäumen. Die Bahnhof­straße abwärts zurück in die Ortsmitte zum Postplatz.

Übersicht der Ortsgemeinden und Städte in der Verbandsgemeinde Kaisersesch

Brachtendorf Düngenheim Eppenberg
Eulgem Gamlen Hambuch
Hauroth Illerich Kaifenheim
Stadt Kaisersesch Kalenborn Landkern
Laubach Leienkaul Masburg
Müllenbach Urmersbach Zettingen

(Beim "Klick" auf den Ortsnamen öffnet sich ein neues Fenster mit dem Internetauftritt der Stadt bzw. Gemeinde)

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